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3 Tage Mecklenburg Vorpommern Ostseeküste

Es war mal wieder Zeit für eine Flucht aus dem Alltag. Die Wetterprognose nicht so schlecht. Von Sommer wollen wir lieber nicht sprechen. Ideal für eine spontane Tour an die Ostseeküste Mecklenburgs und auch ohne Reservierung am Freitagabend einen Stellplatz zu bekommen. Die ersten Bundesländer befinden sich seit diesem Wochenende in den Sommerferien. Auf dem Kurztrip wollten wir unser neues SUP weiter testen, daher sollte der Stellplatz in direkter Nähe von Wasser liegen und Vierbeiner sollten am Strand erlaubt sein. Fündig wurden wir auf dem Campingplatz in Pepelow direkt am Salzhaff. Die Wohnmobilstellplätze vor dem eigentlichen Campingplatz waren uns zu eng und so suchten wir uns einen Platz hinter der Schranke aus. Das komplette Wochenende hatten wir das große Areal für uns alleine. Herrlich. Das Wetter spielte sogar mit und wir konnten den Freitagabend outdoor verbringen.

In der Nacht regnete es heftig und wir hatten schon die Befürchtung, dass wir den Samstag komplett im Goldstück verbringen werden. Am Morgen des kommenden Tages war es zwar bewölkt aber regenfrei. Nach einer Platzrunde mit den Hunden, gab es ein leckeres Müsli mit Espresso und Tee. Das Salzhaff ist wirklich sehr flach. Die geringe Tiefe scheint ideal für Kite-Surfer und Surfer zu sein. Wobei die Kiter in der Überzahl waren. Scheinbar war in den Tagen zuvor nur wenig Wind, denn am Samstag herrschte reges Treiben auf und am Wasser. Für die zweite Stunde Stand-Up-Paddeling zu viel Treiben auf dem Salzhaff. Die Hoffnung gaben wir aber nicht auf. So verbrachten wir den Nachmittag mit Lesen, Entspannen im Freien. Gegen Abend machten wir noch eine Runde mit den Hunden. Irgendwie hat er was. Die Kiefern erinnern an südliche Gegenden in Italien oder Frankreich. Die doch zum Teil alten Gebäude auf dem Gelände, geben dem Ganzen etwas Morbides. Der Spirit der Surfer, lassen den Platz zu etwas Besonderem werden.

Das absolute Highlight ist die kleine Fischerhütte direkt am Wasser. Hier wird täglich frisch geräucherten Fisch angeboten. Zum Paddeln kamen wir auch am Samstag nicht. Der Wind frischte zu sehr auf und es wurde mächtig kühl. Das Abendbrot aßen wir zum Teil noch Draußen, mussten aufgrund des aufziehenden Gewitters in den Bus wechselns.

Bevor wir am Sonntag wieder in Richtung Heimat aufbrachen, fuhren wir auf der Suche nach einer SUP-Möglichkeit die Küste hoch. Passierten Rerik, Kühlungsborn, Heiligendamm, Ribnitz-Damgarten, Ahrenshoop und landeten an der Buhne 22 in Prerow. Bezahlten die Parkgebühren und gingen bei strahlendem Sonnenschein an den Strand. Hunde erlaubt, Kurtaxe keine, dafür aber FKK. Der Strand eine Wucht. Das SUP aufgepumpt, gleich zweimal, weil das Ablassventil nicht verschlossen war, und Susanne konnte auf das Board. Die Strömung war ganz schön heftig. Prompt trieb sie auf und musste das Board am Strand zurück tragen. Beim nächsten Versuch, wird in die Gegenrichtung gepaddelt. Es lief sehr gut. Der Mops war wieder als erster auf dem noch schlafen Board und drehte mit uns eine Runde. Eine wirkliche Wasserratte. Gegen 18.00 Uhr waren wir zurück am Wohnmobil. Aßen was und machten uns über wirklich leere Straßen in Richtung Heimat auf. Denn gerade hing die halbe Nation vor dem Fernseher und schaute sich das EM-Spiel an. Es waren tolle drei Tage.

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