deutschland vantouren

Wackerpulco

Freitag 16.30 Uhr. Endlich Wochenende. Gleich kommt die Frau samt den Vierbeinern und wir nehmen eine 2-tägige Auszeit, denn der Wetterbericht versprach typisch Norddeutsches Sommerwetter. Bewölkt, leichter Regen und Sonnenschein. Knapp 2 Stunden Fahrt und wir erreichten den kleine Ort Wackerballig. Ein Stellplatz, zwei drei Häuser (ohne Ferienwohnungen), einen Campingplatz, eine Marina und viel Natur. Gegen 20.00 Uhr riss der Himmel auf und wir erhaschten ein paar Sonnenstrahlen. Nachdem wir mit den Hund spazieren gegangen waren, aßen wir draußen leckere Dosenravioli. Dazu ein gekühltes Blondes. Mehr braucht man nicht für eine perfekten Abend.

Irgendwann in der Frühe wachte ich auf und schaute aus dem Fenster. Himmel strahlend blau und die Sonne schien. Die Freude war groß. Ein Blick auf die Uhr und Ernüchterung. Es war erst fünf Uhr morgens. Viel zu früh zum Aufstehen. Weiter geschlafen. Vier Stunden später grauer Himmel, keine Sonne aber auch kein Regen. Ernüchterung. Immerhin konnten wir outdoor frühstücken. Mich überkam plötzlich große Müdigkeit. Zeit für ein Mittagsschläfchen im neuen Zelt “fresh and black”. Die nächsten zwei Stunden habe ich dann wohl ein wenig geschnarcht. Der Himmel war immer noch grau und zwischendurch dann ganz feiner Sprühnebel. Es half alles nichts, die Hunde und wir mussten uns einfach bewegen. Die Regenjacken übergeworfen und wir los. Auf der morgendlichen Gassirunde mit dem Mops, hatte ich einen kurzen Blick auf die Infotafel geworfen. Es gab einige Rundwege, aber die “blaue Schwanenroute” schien auch für unsere Bullydame machbar. Der erste Teil des Weges führte entlang des Meeres. Danach durch das Geltinger Moor. Nach ca 1,5 Stunden waren wir über Feld, Stock und Stein zurück an unserem Goldstück. Alle vier waren geschafft. Ausruhen.

Als Entschädigung für unser Durchhalten, zeigte sich dann auch die Sonne. Wir saßen noch eine ganze Weile vor dem Auto, genossen die Ruhe auf dem Campingplatz und den Duft des Meeres. Den Charme des Campingplates Wackerbillig macht aus, dass er so schön altmodisch ist. Die Parzellen im Gegensatz zum klassischen Wohnmobilplatz größer und zumindest die Herrendusche erinnerten mich mit einem sanften Grün an das heimische Bad meiner Kindheit. Luxus versucht man hier vergeblich. Alles ist praktisch und sauber. Nicht um sonst sind von insgesamt 170 Plätzen lediglich 30 für Durchreisende frei. Als Gast sollte man immer ein freundliches Moin auf den Lippen haben. Das beste als Herrchen oder Frauchen von Vierbeinern, kosten die Haustiere keinen Cent mehr.

2 Tage Entspannung pur in toller Natur. Die Batterien sind für die nächsten Wochen wieder etwas gefüllt. Mehr wollten wir auch im Grund auch nicht. Auf der Rücktour noch kurz die Beine in Plön vertreten und die Prinzeninsel besucht und dann einfach den Abend daheim ausklingen lassen.

[wpgmza id=”4″]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*