Dänemark liegt quasi vor der Haustür. Meistens sind für ein Wochenende nachRømø, Hvide Sande oder Fanø mit dem Van gefahren. Irgendwann sahen wir einen Bericht über den Nationalpark Thy. Da Weihnachten 2025 für ein paar Tage Auszeit ideal lag, buchten wir für 5 Tage eine Parzelle auf dem Vorupør Camping im Nationalpark. Der VAN wurde am 24.12.25 vormittags gepackt und dann ging es auch schon los. Am frühen Nachmittag erreichten wir den Campingplatz. Das erste Mal, dass wir auch einem SB-Camping-Platz waren.
Ganze 6 von 100 Parzellen waren über die Weihnachtstage belegt. Wir suchten unseren Platz, der auf einem Plateau lag. Verbanden uns mit Strom und gingen mit dem Mops und der französischen Bulldogge einmal über das Areal und kauften dabei die benötigte Camping-Card. Zurück am Camper wurde die Stromsäule mit 30 Kronen betankt und dann bauten wir den mitgebrachten künstlichen Weihnachtsbaum auf. Es übrigens der einzige auf dem ganzen Platz. Damit die Wärme im Fahrzeug blieb, machten wir alle Fenster zu. Als Weihnachtsessen gab es ganz klassisch Kartoffelsalat und Würstchen. Da Susanne den Kartoffelsalat schon einen Tag vorher zubereitet hatte, war er jetzt so richtig schön durch gezogen und schmeckte super lecker.
Am 1. Weihnachtstag schliefen wir vier erst einmal richtig lange aus. Nach einem herrlichen Frühstück beschlossen wir den Tag in Vorupør zu verbringen. Am frühen Nachmittag wanderten wir durch die Dünen und am Strand zum kleinen Ort mit dem bekannten Hafen. Okay Hafen trifft es nicht ganz. Wie an der vielen Ort an der Küste liegen die Schiffe einfach auf dem Strand. Einige Surfer konnten wir auch bei dem Versuch die kleinen Wellen zu reiten beobachten. Diesen Küstenabschnitt nennt man auch Cold Hawaii. Dann kaufen wir noch geräucherten Hering, Lachs und zwei Fischfrikadellen in der gleichen Räucherei. Noch einen Kaffee auf den Weg und wir machten uns langsam durch den Ort zurück zu unserem mobilen Zuhause. Es dunkelte schon langsam und die Weihnachtsdeko im Camper zauberte eine schöne Stimmung. Den Abend verbrachten wir mit Lesen und Netflix schauen. Weit vor Mitternacht gingen wir ins Bett.
2. Weihnachtstag. Die Nacht war wieder ruhig. Die Sonne geht langsam auf und es weht ein leichter Wind. Ideal um am frühen Nachmittag mit dem Van in Klitmøller dem Surfer Mekka zu besuchen. Und es wirklich viel los in diesem kleinen Ort. Hauptsächlich Surfer belegen die Parkplätze und es gibt zahlreiche Schaulustige, die das Treiben auf dem Meer verfolgen. Wir schauen auch zu und gehen dann am Strand ein gutes Stück spazieren. Danach fahren wir zurück zum Stellplatz. Aber davor fahren wir noch zum Supermarkt Meny und füllen unsere Vorräte auf. Kaufen dänische Brötchen für die nächsten zwei Tage und leckeren Punsch. Danach lassen wir den Abend wieder ruhig ausklingen.
Die Nacht ist sehr unruhig. Es stürmt den ganzen Abend und die Nacht durch. Der Van wird ordentlich durchgeschüttelt und unser Weihnachtsbaum begibt sich auch auf Abwegen. Der Wind hält den kompletten Tag an und wir gehen am Strand bis zur Mole. Sind überrascht das doch so viele Surfer sich in der Nordsee tummeln. Am letzten Abend gibt es Spaghetti mir Orangen und noch mal ein tollen Spielfilm auf prime. Am nächsten Tag müssen wir den Stellplatz bis 12.,00 Uhr verlassen. Wir wollen noch den Isberg besuchen, bevor wir zurück in die Heimat fahren werden.
Fazit: Anstatt nach Hvide Sande zu fahren, fahrt eine halbe Stunde länger und genießt diese tolle Landschaft und das Meer. Gerade in der Nachsaison ist das hier nicht so überlaufen, obwohl sich der Camping Platz füllte bei unserer Abreise. Es gibt aber genügend Wanderweg durch die Dünen und der Strand ist breit genug, um anderen Menschen aus dem Weg zu gehen. Wir werden diesen Ort und diese Küste bestimmt noch einmal besuchen.



























