Schon lange stand fest, dass die Frühjahrstour in Richtung Frankreich gehen sollte und zwar in den Elsass. Die Route stand dank KI schon lange fest und wir waren gespannt, ob die vorgeschlagenen Orte wirklich echte Geheimtipps abseits des Mainstreams sind. Aber unser langjähriges Crewmitglied Lotti mussten wir nach 8 Jahren gemeinsamer Reise im Alter von 13 Jahren gehen lassen. Plötzlich ergab sich die Möglichkeit einer neue Reisebegleitung ein zu Hause für immer zu bieten. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, machten wir uns ein Wochenende vor der geplanten Reise in Richtung Bodensee auf. In Markdorf lernten wir Tilda, eine Burgos Pointerin, kennen.
Die Nacht in Markdorf verbrachten wir auch dem ganzjährig geöffneten Campingplatz Wirtshof. Am Sonntag um 7:30 Uhr übergab uns die Pflegestelle Tilda und wir fuhren ohne Frühstück ab, um es Tilda einfacher zumachen bei uns anzukommen. Wir entschieden uns für einen Wanderparkplatz im Würzbacher Ried. Zum aller ersten Mal gingen wir zu viert spazieren und frühstückten dann ausgiebig, bevor es in Richtung Heimat ging. Das neue Crewmitglied legte sich auch gleich zwischen die Fahrersitze und schlief fest. Die Sonne schien und es war noch etwas weniger als 2 Stunden bis zum eigentlichen Stellplatz für die Nacht. Wir fuhren am Hinweisschild Rothenburg an der Tauber vorbei und entschlossen spontan die Abfahrt zu nehmen und eine Nacht auf dem Wohnmobilstellplatz P2 zu verbringen und am Montag direkt nach Hause zu fahren. Das war eine Super Idee. Nach einem kleinen Spaziergang und einem Getränk in der Altstadt gingen wir am späten Nachmittag zurück zum Van.
Kurz wieder daheim und schon ging unsere einwöchige Reise in Richtung Dänemark los. Die ersten beiden Tagen verbrachten wir auf Rømø auf den bekannten Oasen-Camping-Stellplatz. Das Wetter war so schön, dass wir beim Spaziergang am Meer die Winterjacken um die Taille binden konnten. Ein kurze Zeit konnten wir sogar im Windschatten vom Kastenwagen draußen verbringen. Dann ging es weiter in Richtung Hvide Sande. Der erste Stopp war Blåvandshuk Fyr. Leider war das Wetter nicht überragend und aufgrund eines Manövers konnten wir auch keinen langen Strandspaziergang unternehmen. Als wir in das Gebiet kamen winkte uns ein freundlicher Militär zurück. Also in den Souvenirshop des Leuchtturms und einen heiße Schokolade gekauft und dann machten wir uns auf den Weg zum Schlafplatz in Hvide Sande.
Nach einer ruhigen Nacht auf dem Stellplatz an der Fischfabrik in Hvide Sande setzten wir Reise. Das heutige Ziel war Lemvig und der dortige Stellplatz. Erster Halt war aber Thorsminde, wo wir am Strandmuseum hielten und bei Nieselregen am Strand mit den Hunden einen Spaziergang machten. Es stürmte schon sehr und dadurch war es sehr ungemütlich. Dann fuhren wir weiter nach Lemvig. Ein echt niedliches Städtchen und bei schönem Wetter wären wir auch ausgestiegen und ein wenig am Fjord entlang geschlendert. Der Stellplatz liegt mitten in einem Wohngebiet und entsprach nicht so ganz unserer Vorstellung. Da es noch nicht allzu spät war, entschlossen wir uns direkt zum nächsten Ziel weiter zu fahren. Gegen 18.00 Uhr kamen wir am Vorupør Camping an. Checkten ein und gingen eine kurze Runde am Strand lang und machten dann Abendbrot. Die Nacht war unruhig. Der aufgekommene Wind schüttelte den kleinen Kastenwagen ganz schön durch. Geschlafen haben wir aber wunderbar.
Am zweiten Tag regnet es am Vormittag. Nach dem Mittag machen wir uns zu Fuß in Richtung Stenbjerg Strand auf. Der Himmel ist grau und der eisige Wind fegt den feinen Sand ganz schön in unsere Richtung. Mehrmals müssen wir stehen bleiben, weil der Sandsturm ein weiter gehen unmöglich macht. Wir sind auch die Einzigen die am Strand wandern. Der Rückweg führt uns entlang der Straße in Richtung Vorupor. Nach drei Stunden an der frischen Luft sind wir alle vier ganz schön kaputt und freuen uns auf einen gemütliche Abend im beheizten Van. Eigentlich wollten wir noch in Richtung Leuchtturm Rubjerg Knude fahren, aber da die Gasflasche nur eine Woche auf Grund der Kälte gehalten hat, beschließen wir den Heimweg anzutreten. Auch wenn die Sonne auf dieser Reise nur wenig schien, war es für uns vier die Richtung Entscheidung in den Norden zu fahren und nicht in den Elsass.











































